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Commedia Training

Theaterfitness

Aktives Theaterspiel als Personalentwicklungsmaßnahme

 

 

 

 

Commedia Training basiert auf der 500 Jahre alten Theaterspielform Commedia dell'arte , die bis heute Grundlage des körperorientierten Theaters ist. Sie zeichnet sich durch einfache aber prägnante archetypische Grundcharaktere in einem sich an Rahmenhandlungen orientierenden freien Spiel aus. Dieser Ansatz ermöglicht es, die Teilnehmer in dem pädagogischen Konzept Commedia Training mit allen Grundemotionen, mit dem sozialen Gruppen- und dem exponierten Solospiel, dem Entstehen und Lösen von Konflikten und dem freien, kreativen Spiel innerhalb einer Rahmenhandlung zu konfrontieren. Darüber hinaus fördert die allgemeine Theaterarbeit den Umgang mit einer komplexen Aufgabenstellung und deren gemeinschaftliche Lösung sowie damit die notwendige Wahrnehmung und Kommunikation innerhalb des Teams mit all seinen gruppendynamischen Entwicklungen.

 

Persönlichkeitsbildung

Theaterarbeit fordert den Teilnehmer auf allen Ebenen: Durch freie und geführte Improvisationen werden Kreativität und Phantasie angeregt, das Emotionsspektrum erweitert und eine hohe Flexibilität geschult. Gemeinsame Spiele fördern die Abstraktionsfähigkeit und die Konzentration während mit speziellen Übungen die persönliche Präsenz gestärkt wird.

 

Entwicklung von Sozialkompetenz

In jeder Gruppe finden gruppendynamische Prozesse statt, die in der theaterpädagogischen Arbeit gezielt erlebt und bewusst gemacht werden. In spielerischen Improvisationen finden die Teilnehmer ihre individuelle Aufgabe in der Gruppe. Das freie Spiel fördert die Offenheit sowie das Interesse aneinander und am gemeinsamen Ziel. Spezielle Improvisationsregeln helfen, unbewusste Angewohnheiten zu hinterfragen. Inhalt gezielter Übungen ist es, komplexe Aufgaben und Konflikte zu lösen, Kritik konstruktiv zu nutzen und Führungsqualitäten zu schulen. Ein funktionierendes Team und das gemeinsame Erreichen von gesteckten Zielen ist Inhalt vieler Spiele.

 

Drei Arbeitsphasen

 

1. Wahrnehmung und Sensibilisierung

Nehmen sie wahr, sich und ihre Umwelt. Schulen sie in Spielen und Übungen ihre Sinne und ihre Erlebnisfähigkeit.

 

2. Reflexion und Beurteilung

Reflektieren sie das Wahrgenommene und bewerten sie es. Entwickeln sie am Erlebten eigene Strategien im Rahmen der äußeren Bedingungen.

 

3. Handlung und Ausdruck

Handeln sie und erweitern sie ihr Ausdrucksspektrum. Setzen sie ihre Strategien um und verändern sie das Spiel.

 

Jede Gruppe ist anders - in ihrer Struktur, Größe und Entwicklung sowie in ihren besonderen Problemstellungen. In unserer Arbeit gehen wir auf diese Individualität ein und entwickeln ein in Art und Umfang nach den Anforderungen und der individuellen Struktur der Gruppe spezielles Commedia Training.

 

 

 

Theaterfitness

 

Professionelles Schauspiel ist ein "Leistungssport"

Es setzt eine sehr hohe Körperbeherrschung, -kenntnis und -fitness voraus. Insbesondere in den Theorien von Meyerhold und Grotowski sowie in den traditionellen Körpertheaterformen des Kabuki-Theaters und der Commedia dell'Arte steht ein intensives Körpertraining an erster Stelle.

 

Diese körper- und bewegungsorientierten Elemente nutzen wir in unserer Arbeit: Ein Mix aus gruppendynamischen Bewegungsspielen, anspruchsvollen Schauspielübungen und freien Schauspielimprovisationen gibt einerseits der Begeisterung für das Theater Raum und ermöglicht andererseits ein anspruchsvolles Körpertraining. Damit fördern wir nicht nur einen körperlichen, sondern auch einen geistigen und emotionalen Ausgleich.

 

Bewegungsspiele

Als Theaterpädagogen verfügen wir über ein sehr umfassendes Repertoire an Spielen und spielerischen Übungen. Mit dem besonderen Augenmerk auf möglichst gezielte und umfassende Bewegungselemente initiieren wir gruppendynamische Prozesse und fördern die Spielfreude der Teilnehmer.

 

Schauspielübungen

Schauspielübungen haben im Gegensatz zu Spielen und spielerischen Übungen einen weit höheren Trainingscharakter: Sie verlangen von den Teilnehmern eine hohe Konzentration und Körperbeherrschung.
Wir nutzen insbesondere Übungen aus dem Meyerhold-Schauspieltraining, dem Suzuki-Training, der Commedia dell'Arte, der Clownerie und dem Tanztheater.

 

Improvisationen

Schauspielimprovisationen anzuregen und zu fördern ist eine wesentliche Aufgabe des Theaterpädagogen. In dieser freien Form des Theaterspiels schlüpfen die Teilnehmer in eine Rolle, lernen, spontanen Impulsen zu folgen und aufeinander einzugehen.
Mit Hilfe von Improvisationsregeln, Atmosphären und Situationen oder auch durch konkrete Rahmenhandlungen nehmen wir auf den Körpereinsatz und das inhaltliche Ergebnis gezielt Einfluss.

 

Das wesentliche Ziel der Theaterfitness ist die äußerst komplexe Ausgleichsfunktion durch eine intensive körperliche Anstrengung, durch anspruchsvolle Inhalte und durch einen hohen Grad an Musealität.

 

 

 

Aktives Theaterspiel -
die Personalentwicklungsmaßnahme mit Spaßfaktor

 

Aktives Theaterspiel ist Soft-Skills-Training

 

Aktives Theaterspiel ist ein hervorragendes Mittel zur Entwicklung von Persönlichkeits- und Sozialkompetenzen. Es vereint sprachlichen, gestischen und emotionalen Ausdruck mit intellektuellem und kulturellem Anspruch in einem sozialen Kontext.

 

Ob klassisches Improtheater oder bühnenreife Theaterprojekte - unter professioneller Anleitung entwickeln ihre Mitarbeiter/innen sich und das Team. Übungen und Spiele aus der Theaterpädagogik, dem Schauspieltraining und dem Psychodrama unterstützen den Prozess.

 

Selbstwahrnehmung, Reflektion und Präsenz verbessern, das Einfühlungsvermögen stärken, abstrakt- und querdenken lernen, das Ausdruckspektrum erweitern, Kreativität entwickeln, die Kommunikations- und Teamfähigkeit verbessern, Konflikte lösen - Theaterspielen wirkt!

Und ganz nebenbei: Theaterspielen macht Spaß!

 

Warum aktives Theaterspiels Erfolg verspricht

 

Theaterarbeit ist Ensemblearbeit.

Kommunikation sowie teamorientiertes und zielgerichtetes Handeln werden trainiert, Initiative und Verantwortungsbereitschaft werden gefördert und Konflikte können angstfrei bearbeitet werden.

 

Das Theater ist ein Übungs- und Experimentierraum.

Ausprobieren ohne äußere Konsequenzen ist möglich, wodurch das reale Ausdrucks-, Emotions- und Handlungsspektrum spielend erweitert wird.

 

In den performativen Künsten ist der Darsteller mit dem von ihm dargestellten Kunstobjekt identisch.

Dies ermöglicht ein unmittelbares Erleben und Reflektieren des eigenen Ausdrucksspektrums.

 

Theaterspiel lebt von der Abstraktion.

Das führt zur Ausprägung von bildlichem Vorstellungsvermögen, zu Kreativität und zu der Fähigkeit, querzudenken.

 

Theaterprojekte laufen über viele Wochen.

Wikungsvolle gruppendynamische Prozesse und eine individuelle Förderung der Teilnehmer/innen werden möglich.

 

Theater ist viel mehr!

Eine öffentliche Aufführung fordert von den Teilnehmer/innen eine große Präsenz und stimmliche Kompetenz, die in der Arbeit trainiert werden.

Und ganz nebenbei hat das aktive Theaterspiel eine musische und körperliche Ausgleichsfunktion und macht Spaß, was sich äußerst positiv auf die Work-Life-Balance auswirkt.